Konkret bedeutet das:
Innerhalb einer Organisation entsteht Vertrauen durch gemeinsame Prozesse und Zusammenarbeit. Bei der Nutzung durch andere Organisationen oder KI-Systeme reichen diese Mechanismen nicht mehr aus.
Daraus entstehen neue Fragen:
- Wer hat veröffentlicht?
- Wer hat die Rechte daran?
- Welche Version ist gültig?
- Wurden Inhalte verändert?
- Ist das noch gültig?
Für eine verlässliche Klärung gibt es derzeit im Wissensmanagement keine etablierte Lösung. Deshalb werden digitale Signaturen zu einem zentralen Baustein zukünftiger Wissensinfrastrukturen, denn sie machen Inhalte, Verantwortung und Urheberschaft nachvollziehbar
Eine digitale Signatur beantwortet einfache Fragen:
Welche Organisation übernimmt die Verantwortung für diesen Wissensstand – in dieser Version – zu diesem Zeitpunkt?
Die Antwort führt uns zu dem Unterschied zwischen einem Dokument und einem Knowledge Asset:
Ein Dokument enthält Informationen. Ein Knowledge Asset ist ein verantworteter und nachvollziehbar veröffentlichter Wissensstand.
Welche Informationen müssen Sie kennen, bevor Sie dem Wissensstand einer anderen Organisation vertrauen?